PM 30.06.: “Internationales Klimacamp am Tagebau Hambach”
Zur Teilnahme am internationalen Klimacamp vom 26.08. bis 04.09.2011 am Braunkohletagebau Hambach laden Klimaaktivisten aus ganz Deutschland ein. Initiiert und organisiert wird das Camp gemeinsam von Attac Köln, der BUNDjugend NRW, dem Eine Welt Netz NRW (Kampagne Heiße Zeiten), dem Klima!Bewegungsnetzwerk, dem Klimabündnis Niederrhein und NoYa sowie engagierten Einzelpersonen. Die Klimacamper sind zudem mit lokalen Bürger-Initiativen vernetzt.
Das Klimacamp lädt alle ein, die für ein lebenswertes Klima streiten wollen; ob Klimaaktivisten oder betroffene Bürger, ob Jugendliche oder Familien mit Kindern. Mit vielfältigen Workshops und Seminaren werden wir uns gegenseitig bilden und nachhaltige Lebensformen aktiv umsetzen. Das verantwortungsvolle Handeln der Natur und uns gegenüber ist Ausdruck unserer Kultur und Lebensfreude. Das Klimacamp versteht sich ein lebendiger Vernetzungs- und Lernort, um die Klimabewegung weiter zu stärken. Durch das Camp am Rande des Tagabaus soll das Thema Braunkohle vermehrt in die öffentliche Wahrnehmung gerückt werden.
Das Klimacamp ist dort, wo Klimawandel maßgeblich gemacht wird: am größten Braunkohlekomplex Europas. Hier, wo RWE über 10% des gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes verursacht, machen wir die lokalen und globalen Folgen einer Energiepolitik öffentlich, die gegen die Lebensinteressen von Bevölkerung, zukünftigen Generationen und der Natur durchgesetzt werden. Neue Kraftwerke zementieren die Energieverschwendung für Jahrzehnte; die Politik spricht über Braunkohle als Brückentechnologie.
„Wir dürfen nicht beim notwendigen Atomausstieg stehen bleiben, sondern fordern den Ausstieg aus dem Klimakiller Braunkohle“, so Stefan Förster, einer der Mitorganisatoren des Klimacamps. „Als Aktionsbündnis vielfältigen Widerstands wenden wir uns gegen den Abbau und die Verstromung von Braunkohle und den größten Klimakiller Europas – RWE!“
Die Vorbereitungen und Programmplanungen für das Klimacamp laufen auf vollen Touren. Die Oranisatoren rechnen mit 400 Besuchern aus dem In- und Ausland, die sich schon jetzt auf Impulse zu nachhaltigem Lebensstil und Begegnungen mit den Menschen im rheinischen Braunkohlerevier freuen.
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