Streuobstwiesen-Protestcamp Otzenrath 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

m Januar 2008 errichteten zahlreiche Umweltschützer_innen um BUND und BUNDjugend ein Protestcamp gegen das Kohletagebauprojekt „Garzweiler II“. Zehn bitterkalte Tage leisteten sie erfolgreichen Widerstand gegen den klimapolitisch irrsinnigen Abbau. Als Zeltplatz diente eine Obstwiese, die seit 1997 – noch vor Zulassung des Rahmenbetriebsplans Garzweiler I/II von RWE- Eigentum des BUND war, nun aber durch RWE abgebaggert werden sollte, obwohl noch keine rechtskräftige Enteignung stattgefunden hatte. Trotz der Eiseskälte hielten ein gutes Dutzend von Aktivist_innen des BUND und der BUNDjugend die Wiese Tag und Nacht besetzt, bevor ein Großaufgebot der Polizei zur Räumung schritt.

 

 

 

Die Bevölkerung vor Ort zeigte sich wohlwollend und unterstützte die Aktivist_innen durch eine rührendeVersorgung mit heißen Speisen und Getränken. Zeitweise tummelten sich über 100 Menschen auf dem Gelände. Darüber hinaus zog das Camp großes Interesse der Medien und einer breiten Öffentlichkeit auf sich. Nicht nur die BILD-Zeitung berichtete über die Zwangsräumung. Ein gigantischer Erfolg!

 

 

 

Anknüpfend an dieses Zeichen des Widerstands entstand im Kreise umwelt- und klimapolitisch engagierter Jugendlicher die Idee des Klimacamps 2010 im Abbaugebiet von „Garzweiler II“ als einem Ort für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Themenbereich.

 

 

 

Mehr Infos und Bilder zum Garzweiler-Camp 2008 auf der Homepage des BUND-NRW.