Kampagnen-Treffen vom 27.-29.1. in Rheydt

Das erste Planungstreffen der Kampagne „ausgeCO2hlt“ fand buchstäblich im Schatten der großen Braunkohlekraftwerke statt, auf einem Biohof bei Rheydt im rheinischen Revier. Wenn wir in unseren Pausen vor die Türe traten, konnten wir sehen, wie die großen Dampfschwaden der Kühltürme den Himmel bedeckten – sehr zum Leidwesen der örtlichen LandwirtInnen übrigens. Auf einem Spaziergang am Samstagnachmittag umrundeten wir das nächstgelegene Kraftwerk, Niederaußem, und sahen auch das Gelände, auf dem der neue ‚klimafreundliche’ Braunkohlekraftwerksblock gebaut werden soll. Das heißt: auf dem es gebaut werden wird, wenn wir unsere Arbeit nicht gut machen! Motiviert, mit unserem Ziel genau vor den Augen, gingen wir wieder ans Werk.

Am Ende des Wochenendes hatten wir wichtige Ergebnisse: der Kampagnen-Zeitplan fürs halbe Jahr steht, unsere Gründungserklärung ist endgültig ausformuliert und verabschiedet, wir haben uns auf ein Logo geeinigt, die Verantwortlichkeiten innerhalb der Arbeitsgruppen sind geklärt. Die grundlegenden Entscheidungen fürs Klimacamp wurden getroffen. Der Startschuss für die Aktion zur Regionalratsitzung und „RWE-Unplugged“ ist gefallen.Zudem haben wir uns an dem Wochenende Zeit für einen inhaltlichen Input zum Thema „Braunkohlekraftwerke mit optimierter Anlagetechnik (BoAplus) genommen, da wir uns auch fachlich fit machen wollen.

Für unser Ziel – die Abschaltung der Braunkohlekraftwerke – werden wir noch einen langen Atem brauchen. Doch die Grundlagen für eine dauerhafte Kampagne sind gelegt. RWE, wir kommen…

Die anstehenden Aktions- und Planungstermine der Kampagne findet ihr unter www.ausgeco2hlt.de