Strategien
Die Klimagipfel in Kopenhagen und Cancún haben gezeigt, dass vor allem die Regierungen der Industrienationen aufgrund ihrer Wirtschaftsinteressen nicht willens sind die Klimakrise zu stoppen. Es ist an der Zeit sich auch jenseits der internationalen Klimaverhandlungen zu organisieren, ein Netzwerk dezentralen Widerstandes aufzubauen und die Forderung nach Energiesouveränität vor Ort zu erkämpfen. Wir verstehen uns als Teil dieser internationalen Klimabewegung, die es lokal weiter zu verankern sowie bundesweit und über die Grenzen hinaus zu vernetzen gilt.
Die Initiativen und Einzelpersonen, die sich um das Klimacamp 2011 als Bündnis organisiert haben, engagieren sich gegen den Abbau von Braunkohle und deren Verstromung und treten für positive Alternativen in Form von Erneuerbare Energien in Bürgerhand zur Durchsetzung der Energiewende ein.
Um dabei langfristig und wirkungsvoll agieren zu können, verfolgt das Bündnis folgende Ansätze:
Wir nutzen die verschiedenen Zusammenhänge, aus denen die Initiativen und Einzelpersonen unseres Bündnisses kommen um uns fortlaufend gegenseitig zu bilden und einen umfassenden Wissenstand aufzubauen. Schon vor dem Camp beteiligen wir uns an diversen Aktionen um gegen Braunkohle und RWE zu mobilisieren und um unsere Argumentationen und Forderungen zu positionieren.
Das Klimacamp an sich wird Kristallisationspunkt unserer Ansichten und Ziele sein. Vorrangiges Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für RWE, den größten Klimakiller Europas vor den Toren Kölns zu wecken und Möglichkeiten zu schaffen, sich spektrenübergreifend für die klimapolitischen und ökosozialen Verhältnisse vor Ort und deren globalen Bezüge zu engagieren.
Darauf aufbauend möchten wir uns als Bündnis weiter entwickeln und weiter wachsen. Um diesen Weg gemeinsam zu skizzieren, wird es nach dem Klimacamp 2011 ein Strategie- und Vernetzungs-Treffen geben. Wir möchten uns weiterhin mit lokalen, nationalen und internationalen Akteuren vernetzen und so aktiv zur Stärkung der Klimabewegung beitragen. Dazu gehört für uns, dass sich das Bündnis auch nach dem Klimacamp mittels langfristiger Kampagnen für seine Ziele einsetzt. Darüber hinaus wollen wir durch fortwährende Organisation und Planung weiterer Klimacamps das Rheinische Braunkohlerevier zu einem Ort der Klimabewegung machen!

